Wednesday, March 21, 2007

Wer langsam stirbt...

...dem glaubt man nicht.

So zumindest heißt es in (so manchem) Volksmund. Ein guter Spruch wenn man bedenkt wie es um die Wälder Europas heutzutage steht. Warum ich ausgerechnet auf dieses Thema komme? Nun ganz einfach, heute ist der Internationale Tag des Waldes. Ende der 70er Jahre hat die Welternährungsorganisation FAO als Reaktion auf die globale Waldvernichtung den 21. März zum "Internationalen Tag des Waldes" ausgerufen. Leider blieb dieser wichtige internationale Umwelttag in vielen Ländern fast unbeachtet - und das, obwohl die Probleme des Waldes weltweit von Jahr zu Jahr größer werden. Bedenken wir also - Bäume sind Freunde!

Weiterhin hab ich gleich den zum Thema passenden Waldschrat gefunden. Unser aller Freund der Philosophie, Politik und Medienwissenschaften (und seines Zeichens Angehöriger der Frankfurter Schule zweiter generation und damit der Kritischen Theorie) Jürgen Habermas hat sich mal wieder zu Wort gemeldet. Wer hat sich nicht schon durch seine Theorien gequält und wurde nächtens von Sprechakttheorie, Konsensustheorie der Wahrheit oder der Theorie des kommunikativen Handelns verfolgt. Hier der Beitrag:




Mein Fazit? Der Herr spricht wie er seine Bücher schreibt - und dennoch sollte man meinen hinter all dem etwas Sinnvolles zu entdecken.

Einen Gedanken zum Thema "Wer langsam stirbt..." hab ich noch. Erinnert sich noch jemand an Dolph Lundgren? Der gute Herr war seines Zeichens Actionheld und Bösewicht-Darsteller in so manchem Spät-80er oder Früh-90er Hollywoodstreifen - so spielte er z.B. He-Man (!!!), den russichen Boxer Ivan Draco in Rocky IV (und verlor natürlich), den übermenschlichen Bodyguard May Day in James Bond's Abenteuer A View to a Kill, sowie Arnold Schwarzeneggers Gegenspieler in Red Sonja oder Jean Claude Van Dammes Gegenspieler in Universial Soldier und hunderte weiterer Filme. Nun, um eine lange Geschichte nicht ausufern zu lassen - Dolph ist gebürtiger Schwede und nicht so dumm wie man aufgrund seiner Filmrollen annehmen würde. Ganz im Gegenteil. So studierte der gute Dolph Chemie am Royal Institute of Technology in Stockholm, machte seinen Master in Chemical Engineering an der University of Sydney und kam schließlich in die USA nicht vorrangig um Schauspieler zu werden, sondern um ein Fulbright-Stipendium am berühmten MIT wahrzunehmen. Alle Achtung. Nachdem er allerdings mit Grace Jones ein Techtelmechtel hatte, öffneten sich ihm die Tore Hollywoods...der Rest ist bekannt. Schade dass er immer so beschränkte Idioten gespielt hat, es wäre doch viel cooler gewesen wenn er einen angemessenen Spruch gelassen hätte jedes Mal bevor er einem seiner Opfer den Kopf abreist. Getreu dem Motto "Bereiten Sie sich auf die Instabilisierung der integralen Molekülstruktur Ihrer Zellen vor. Ihre Desintegration steht kurz bevor!" Na gut, vielleicht im nächsten Leben.

It takes beer to make a thirst worthwhile.

Cheers!

C.R. Matze

2 Comments:

Anonymous Anonymous said...

unglaublich, was Du alles weißt! Dolph rockt! Aber das war mir auch ohnen seinj Chemie Studium klar.

12:43  
Blogger Collaborative Rocker Matze said...

Tja, solche Sachen weiß man halt bzw. mit solchen Sachen beschäftigt man sich halt wenn man den ganzen Tag alleine in Schweden herumsitzt. ;-)

Wird Zeit dass wir es mal wieder richtig krachen lassen - und das sowohl im Ohr als auch in der Kehle!

Cheers!
C.R. Matze

13:55  

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